Geschlechtsinkongruenz und Voraussetzungen für operative Angleichungen
Geschlechtsinkongruenz und Voraussetzungen
für operative Angleichungen
Geschlechtsinkongruenz oder Transidentität betrifft etwa 1-2% der Bevölkerung. Erste Anzeichen treten oft schon im Kindesalter auf und manifestieren sich meist während der Pubertät, können aber auch im Erwachsenenalter bewusst werden. Dieser Leidensdruck wird als Geschlechtsdysphorie bezeichnet.
Behandlung
Psychologische Abklärung: Vor jeder Operation ist eine sorgfältige psychologische Beurteilung erforderlich, um sicherzustellen, dass keine psychischen Störungen oder Traumata vorliegen.
Hormontherapie: Eine gegengeschlechtliche Hormontherapie sollte etabliert sein, wobei die Einnahme der Hormone je nach Operation mindestens 6-12 Monate beträgt.
Chirurgische Massnahmen: Bei fortwährendem Wunsch nach körperlichen Anpassungen können chirurgische Eingriffe die Dysphorie reduzieren.
Voraussetzungen
– Ein sorgfältiges psychologisches Assessment ist notwendig.
– Eine gegengeschlechtliche Hormontherapie sollte etabliert sein.
– Operationen werden nur bei volljährigen Patient*innen durchgeführt.